Lund bewegt - Mobile tierärztliche Chiropraxis rund um Plön +4917656808657 vet@lund-bewegt.de

Lund bewegt

Jac­que­line Lund (zuvor Hun­der­la­ge), Tier­ärztin

 

Mobi­le tier­ärzt­li­che Chi­ro­pra­xis rund um Plön in Schles­wig-Hol­stein, Ost­hol­stein und Hol­stei­ni­sche Schweiz

Chi­ro­pra­xis

Mobi­le tier­ärzt­li­che Chi­ro­pra­xis

„Cheiro/Cheri prak­ti­kos“
kommt aus dem Grie­chi­schen und steht für
„Prak­ti­zie­ren mit der Hand“

In der Chi­ro­pra­xis geht es um die manu­el­le The­ra­pie.

Sie nimmt ihren Ursprung im Jah­re 1895 als Dani­el David Pal­mer (D.D. Pal­mer) sei­ne ers­te „chi­ro­prak­ti­sche Jus­tie­rung“ an sei­nem Haus­meis­ter durch­führ­te. Die­ser hat­te sich ver­ho­ben und konn­te durch eine Blo­cka­de im Rücken kaum noch hören. Nach­dem der Haus­meis­ter in eine chi­ro­prak­ti­sche Behand­lung ein­wil­lig­te konn­te D.D. Pal­mer die Blo­cka­de lösen und der Haus­meis­ter wie­der hören.

Neue Impul­se

Die Chi­ro­prak­tik setzt neue Impul­se im Ner­ven­sys­tem und ent­fal­tet dort ihre Wir­kung, wo das Ner­ven­sys­tem „fest­hängt“. Sel­ten sind es die Kno­chen, die „aus­ge­renkt“ sind, viel­mehr sind die umlie­gen­den Struk­tu­ren eines Gelenks in ihrer nor­ma­len Bewe­gung ein­ge­schränkt. Durch einen neu­en Impuls, z.B. die mini­ma­le und prä­zi­se Deh­nung der umge­be­nen Struk­tu­ren, wird dem Gehirn ein neu­es Signal ver­mit­telt: „Ach­tung, hier pas­siert etwas!“.

Kraft = Mas­se x Beschleu­ni­gung

Um bei einer chi­ro­prak­ti­schen Behand­lung einen Impuls in die ein­zel­nen Bewe­gungs­ein­hei­ten (das Gelenk und betei­lig­te Struk­tu­ren) zu geben, benö­ti­ge ich ein gewis­ses Maß an Kraft.

Erin­nern wir uns an die Phy­sik­for­mel aus der Schu­le: Kraft = Mas­se x Beschleu­ni­gung.

Mei­ne Mas­se hält sich in Gren­zen, die Beschleu­ni­gung dage­gen ist ein­trai­niert.

Ich wen­de also eine gewis­se Kraft an: Damit die­se Kraft auch die rich­ti­ge Wir­kung erzielt und kei­ne uner­wünsch­ten Fol­gen nach sich zieht, ist es beson­ders wich­tig, dass ich mich mit der Ana­to­mie, der Phy­sio­lo­gie und der Patho­lo­gie der Tie­re aus­ken­ne. Krank­hei­ten müs­sen ein­ge­schätzt, Risi­ken abge­wo­gen und bespro­chen wer­den — dafür ist ein tier­me­di­zi­ni­scher Hin­ter­grund die bes­te Vor­aus­set­zung.

Der Kör­per reagiert sofort

Das Gehirn bzw. das Ner­ven­sys­tem inklu­si­ve sämt­li­cher betei­lig­ter Rezep­to­ren, wie Deh­nungs­re­zep­to­ren in der Mus­ku­la­tur, Seh­nen und Bän­dern reagie­ren sofort. Jeder kennt es, wenn man mit dem Fuß umknickt: In dem Bruch­teil einer Sekun­de wer­den alle betei­lig­ten Struk­tu­ren gewarnt und stel­len sich sofort auf die neue Situa­ti­on ein. Alles signa­li­siert Alarm­be­reit­schaft und setzt auf Scho­nung: „Das darf nicht noch­mal pas­sie­ren!“ Die­se effek­ti­ve Metho­de dem Gehirn mit­zu­tei­len, dass in einer bestimm­ten Regi­on etwas nicht stimmt und neu ver­ar­bei­tet wer­den soll­te, nut­zen wir bei der chi­ro­prak­ti­schen Behand­lung.

So set­ze ich prä­zi­se, mit einer klei­nen Ampli­tu­de (klei­ner Hebel, kur­zer Weg) in einer hohen Geschwin­dig­keit, neue Signa­le in die ver­schie­de­nen Rezep­to­ren der umlie­gen­den Struk­tu­ren.

Chi­ro­prak­tik vs. Osteo­pa­thie

Vie­le fra­gen mich: „Wor­in besteht der Unter­schied zwi­schen der Chi­ro­prak­tik und der Osteo­pa­thie?“

Die­se Fra­ge scheint nicht leicht zu beant­wor­ten zu sein, denn auch ich habe die­se Fra­ge anfangs oft gestellt und sel­ten zufrie­den­stel­len­de Ant­wor­ten erhal­ten.

Mei­ne ver­ein­fach­te Ant­wort lau­tet: Die Chi­ro­prak­ti­ker bedie­nen sich des ske­let­ta­len Sys­tems, um Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen zu ertas­ten und zu behan­deln. Hier­bei kann es sich um eine teil­wei­se oder kom­plett ein­ge­schränk­te Beweg­lich­keit han­deln, wel­che erst am Ende des Bewe­gungs­ra­di­us oder bereits in neu­tra­ler Stel­lung eines Gelenks auf­tritt. Bei einer chi­ro­prak­ti­schen Behand­lung wer­den sämt­li­che gelen­ki­ge Ver­bin­dun­gen durch­ge­tas­tet. Die Osteo­pa­then dage­gen ertas­ten und behan­deln ver­mehrt über wei­che Struk­tu­ren, wie zum Bei­spiel den Fas­zi­en. Auch die­se Struk­tu­ren kön­nen in ihrer nor­ma­len Beweg­lich­keit ein­ge­schränkt sein und wer­den durch die osteo­pa­thi­sche Behand­lung wie­der gelöst.

Den ver­meint­li­chen Unter­schied, das eine oder ande­re sei ganz­heit­li­cher oder sanf­ter bzw. grö­ber, kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Idea­ler­wei­se soll­te mei­ner Mei­nung nach jeder The­ra­peut, auch über die Chi­ro­prak­tik und Osteo­pa­thie hin­aus, ganz­heit­lich und scho­nend arbei­ten.

Fort­bil­dun­gen

Durch qua­li­fi­zier­te Fort­bil­dun­gen hal­te ich mich stets auf dem neu­es­ten Stand. Zukünf­tig erwei­te­re ich mein Reper­toire, dabei ste­hen die Aku­punk­tur und die Osteo­pa­thie beson­ders im Fokus.

Mein Ziel ist es indi­vi­du­ell für jeden Pati­en­ten und sei­ne jewei­li­ge aktu­el­le Pro­ble­ma­tik die ent­spre­chen­de Behand­lung abzu­stim­men.

Ein­drü­cke aus mei­ner Pra­xis:

Wann ist eine Behand­lung sinn­voll?

Bei fol­gen­den Sym­pto­men oder Ein­schrän­kun­gen kann eine chi­ro­prak­ti­sche Behand­lung sinn­voll sein

  • Bewe­gungs­un­lust oder Rit­tigs­keits­pro­ble­men
  • Schwer­fäl­lig­keit im Alter oder Arthro­sen
  • Lahm­hei­ten und ver­än­der­tem Gang­bild
  • nach einem Unfall: im Stra­ßen­ver­kehr, beim Toben oder Trai­ning, sowie Sprin­gen (aus dem Auto)
  • zum Auf­bau nach (lan­ger) Krank­heit oder lan­ger Ruhe­pha­se
  • Leck­ek­zem oder unge­klär­tem Juck­reiz
  • Müdig­keit oder Unru­he
  • Schmer­zen und unge­wohn­te Abwehr­re­ak­tio­nen
    auf­fäl­li­ges oder uner­klär­li­ches Ver­hal­ten

Aber auch bei gesun­den Tie­ren kann die Chi­ro­prak­tik unter­stüt­zen

  • als Wel­pe oder Foh­len nach der Geburt
  • als Mut­ter­tier nach dem Wer­fen
  • Kon­trol­le der Beweg­lich­keit
  • Ver­bes­se­rung von Mobi­li­tät und oft auch Vita­li­tät
  • Leis­tungs­stei­ge­rung: unter dem Sat­tel oder im Hun­der­sport, z.B. vor einem Tur­nier

An die­ser Stel­le sind nur eini­ge häu­fi­ge Bei­spie­le auf­ge­führt, um einen Ein­druck zu ver­mit­teln.

Beginn der Behand­lung

Da wir in der Chi­ro­prak­tik das gesam­te Ner­ven­sys­tem sti­mu­lie­ren, haben wir nicht nur Ein­fluss auf den Bewe­gungs­ap­pa­rat, son­dern auf den gesam­ten Kör­per mit all sei­nen Orga­nen. Daher hat die chi­ro­prak­ti­sche Behand­lung nicht nur einen Nut­zen bei fast allen Beschwer­den unse­res Kör­pers, son­dern auch bei Abwe­sen­heit von Krank­hei­ten kann sie einen posi­ti­ven Effekt haben. Bei zu Grun­de lie­gen­den aku­ten Krank­hei­ten bleibt eine schul­me­di­zi­ni­sche Behand­lung not­wen­dig und kann nicht ersetzt wer­den. Trotz­dem kann die chi­ro­prak­ti­sche Behand­lung bereits in der aku­ten Pha­se die umlie­gen­den Regio­nen bei ihrer ver­än­der­ten Belas­tung unter­stüt­zen. Erst nach­dem der erkrank­te Bereich aus­rei­chend gene­sen ist, kommt die chi­ro­prak­ti­sche Behand­lung auch hier zum Ein­satz. Ger­ne ste­he ich in engem Kon­takt mit Ihrem Haus­tier­arzt und arbei­te Hand in Hand mit den Kol­le­gen. Die chi­ro­prak­ti­sche Behand­lung kann die meis­ten Lei­den ver­rin­gern, Reha­bi­li­ta­tio­nen beschleu­ni­gen und für einen best­mög­li­chen All­ge­mein­zu­stand unter­stüt­zend wir­ken.

 

Ob für Ihr Tier eine chi­ro­prak­ti­sche Behand­lung sinn­voll ist und ab wel­chem Zeit­punkt mit der The­ra­pie begon­nen wer­den soll­te, bespre­che ich ger­ne mit Ihnen im Ein­zel­fall.

 

Leis­tun­gen

Die unten auf­ge­führ­ten Leis­tun­gen wer­den rou­ti­ne­mä­ßig für Pfer­de, Hun­de und Kat­zen ange­bo­ten.

Sie haben ein Kanin­chen, Esel, Alpa­ka, Wasch­bä­ren oder noch etwas ande­res?
Kein Pro­blem: Ger­ne klä­re ich mit Ihnen im Gespräch, ob eine Behand­lung mög­lich ist.

Haus­be­such

Besuch bei Ihnen zu Hause/ im Stall oder einem ver­ein­bar­ten Ort

Ana­mne­se

tier­ärzt­li­che Ein­schät­zung

Unter­su­chung

im Stand

Gang­ana­ly­se / Lahm­heits­un­ter­su­chung

chi­ro­prak­ti­sche Befun­de

Dia­gno­se

Befund­bo­gen

Behand­lung

tier­ärzt­li­che Bera­tung

Chi­ro­prak­ti­sche Behand­lun­gen

the­ra­pie-beglei­ten­de Übun­gen

Kol­le­gia­li­tät

Zusam­men­ar­beit mit dem Haus­tier­arzt, dem Huf­schmied, Trai­ner etc.

Bei beson­de­ren Wün­schen spre­chen Sie mich ger­ne an.

Über mich

Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Stu­di­um der Vete­ri­när­me­di­zin an der LMU in Mün­chen
  • Fort­bil­dung in der Ein­schät­zung und Bear­bei­tung vom Bar­huf
  • prak­ti­zie­ren­de Tätig­keit als Tier­ärz­tin in der Klein- und Groß­tier­pra­xis
  • Wei­ter­bil­dung an der IAVC: Chi­ro­prak­tik für Tie­re

zu mei­ner Per­son:

Auf dem Land auf­ge­wach­sen, habe ich von klein auf an mit vie­len ver­schie­de­nen Tie­ren Erfah­run­gen sam­meln kön­nen.  Die Hüh­ner woll­ten noch weni­ger ange­fasst wer­den als die Kanin­chen, die Kanin­chen woll­ten anders hoch­ge­nom­men wer­den als die Kat­zen, die Kat­zen anders geku­schelt wer­den als der Hund und der Hund kam begeis­tert hüp­fend auf mich zu, wenn ich die Hän­de auf die Ober­schen­kel klatsch­te, die Kuh lief dann eher weg. Mein Glück, so eine gro­ße Kuh hät­te ich nicht so wild auf mich zu toben sehen wol­len wie unse­ren Hund, womög­lich noch an mir hoch­sprin­gend!  😉

Dank des Ein­sat­zes mei­ner Eltern und der Unter­stüt­zung unse­res Nach­barn (Milch­vieh­bau­er) konn­te ich schon als Teen­ager Ver­ant­wor­tung für das ers­te eige­ne Pferd im selbst geführ­ten Offen­stall über­neh­men.

In der Aus­bil­dung mei­ner Pfer­de, der täg­li­chen Stall­ar­beit und der stän­di­gen Opti­mie­rung der Füt­te­rungs- und Hal­tungs­be­din­gun­gen ist mir eine Viel­zahl von ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten in der Art und Wei­se der Umset­zung begeg­net. Dabei haben mich beson­ders mei­ne Pfer­de gelehrt, dass es nicht nur einen rich­ti­gen Weg gibt und Pfer­de genau­so indi­vi­du­ell und ver­schie­den sind wie wir.

 

Ob Mensch oder Tier: mit Respekt und Freu­de höre ich bei­den auf­merk­sam zu und gehe auf Ihre Wün­sche ein. Gemein­sam fin­den wir unse­ren Weg.

 

Kurz nach dem Start in mein Berufs­le­ben als Tier­ärz­tin habe ich die Wei­ter­bil­dung in der Chi­ro­pra­xis für Tie­re bei der IAVC (Inter­na­tio­nal Aca­de­my of Vete­ri­na­ry Chi­ro­prac­tic) absol­viert. Mein Ver­ständ­nis für vie­le bereits zuvor erlern­te Zusam­men­hän­ge hat sehr davon pro­fi­tiert. Mei­ne Hän­de spü­ren beim Abtas­ten der Tie­re noch bewuss­ter und fei­ner.

 

Vol­ler Begeis­te­rung bli­cke ich in die Zukunft und freue mich auf neue Begeg­nun­gen, Erfah­run­gen und Fort­bil­dun­gen, die mein Reper­toire ste­tig erwei­tern.

Kon­takt

Wir tref­fen uns bei Ihnen zu Hau­se, am Pfer­de­stall oder an einem geeig­ne­ten Wunschort.

Kon­takt­da­ten

Jac­que­line Lund (zuvor Hun­der­la­ge)
prakt. Tier­ärz­tin

Mobi­le Pra­xis — Ter­min nach Abspra­che

Sie kön­nen bar oder bequem per EC-Kar­te bezah­len. Nach jeder geleis­te­ten Behand­lung rech­ne ich sofort ab.

Kontakt­formular

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